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33:53,69 means ewige ÖLV Bestenliste Platz 6

1 Minute 44 Sekunden schneller als letztes Jahr

Warum es mir definitiv nicht "reicht"!!!

Julia Mayer Wien London laufen österreichische jahresbeste ewige Bestenliste ölv 10000 meter 10km 33:53 6. beste Läuferin der Geschichte Österreichs Dsg hampstead Highgate Harriers

Im Vorfeld

Da ich in Tübingen keine 5.000 Meter gelaufen bin, (die ich eigentlich sehr gerne laufen wollte, nicht nur um die 16:06 von der Straße auf die Bahn zu bringen, sondern auch um noch einen 5er in den Beinen zu haben, bevor ich mich auf die 10.000 Meter stürze) habe ich noch sehr gute Trainingseinheiten absolvieren können. 

Um ehrlich zu sein, war es sehr schwer für mich den fehlenden 5er zu "verarbeiten". Es hat mir mental einfach eine Kleinigkeit gefehlt, um mich auf die 25 Runden in London einzustellen. Das Training war zwar schon auf 10km ausgerichtet und auch richtig richtig gut, aber irgendwie war ich mental nicht zu 120% fokussiert, wie ich es sonst (gerne) bin. 10.000 Meter auf der Bahn sind schon etwas hart... ;-)

Ich (mein Team auch) habe also gewusst, dass sich 33:30 "locker" ausgehen sollte.

Julia Mayer Dsg wien Karl Sander Trainer laufen Läuferin Österreich beste jahresbeste Jahresbestleistung Geschichte ölv

Das Rennen

Da ich mit 35:37 gemeldet war, bin ich in den C-Lauf der Frauen gerutscht. Das war neben der Tatsache, dass mir 20% Fokus gefehlt haben eine Herausforderung für mich, weil ich in diesem Lauf im vorderen Teil des Feldes gelaufen bin und ab Kilometer 4 ohne Pacemaker auf mich alleine gestellt war. 

Rennverlauf

Die ersten 5 Kilometer habe ich auf Bahn zwei verbracht, weil ich Angst gehabt habe, dass ich bei 34 Läuferinnen eventuell stürzen könnte. Ich bin noch nie ein Rennen gelaufen, indem so viele Frauen am Start waren. Das kostet natürlich Kraft. Mein Trainer hat nachher zu mir gesagt, dass der kürzeste und beste Weg über die Innenbahn führt... ;-) 

16:46 war meine Durchgangszeit über 5.000m. Bis dahin habe ich mich absolut gut gefühlt. Kurz habe ich noch Führungsarbeit gemacht, aber dann die Belgierin Tempo machen lassen. Leider habe ich für die nächsten Kilometer abreißen lassen müssen. Ich bin erst gegen Ende des Rennens wieder in Fahrt gekommen. Eigentlich war der Plan negativ zu laufen, dh. schneller werdend, um eine Zeit von 33:30 bzw. schneller zu erreichen. Kurz nach dem Rennen war ich doch sehr enttäuscht. Aber ich weiß, dass das heute nicht einfach war und bin trotz allem sehr sehr zufrieden mit mir.

Ich mein, wer rennt nach noch nicht einmal 3 Jahren!! 33,53 über 10 Kilometer...

Ich weiß, dass das erst mein Anfang ist und ich bin super motiviert für die nächsten Trainingseinheiten und Wettkämpfe und freue mich auf alles was kommt!

Danke an den Fremden, der auf mich gesetzt hat und sogar ein Herz dagelassen hat. 

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